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Zürich für Sparfüchse: gratis erleben, günstig übernachten

Gratis Flussbäder, kostenlose Museen, Grillstellen und Velos zum Nulltarif – plus Last-Minute-Apartments mit bis zu 15 % Rabatt: So geht Zürich mit kleinem Budget.

Blatterwiese beim Chinagarten am Zürichhorn
Roland zh, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Zürich gilt als eine der teuersten Städte der Welt – und ist gleichzeitig erstaunlich günstig, wenn man weiss, wo. Die Flussbäder an der Limmat sind seit 1940 gratis, die Museen von Universität und ETH kosten keinen Rappen, rund 1’200 Brunnen liefern kostenloses Trinkwasser in bester Qualität, und mit «Züri rollt» leihen Sie sich tagsüber sogar ein Velo zum Nulltarif. Wer dazu noch clever übernachtet, erlebt Zürich zu einem Bruchteil des üblichen Budgets.

Beim Übernachten setzen wir selbst an: Auf unserer neuen Seite Last-Minute-Apartments in Zürich füllen Sie kurze Buchungslücken in unseren möblierten Apartments – und erhalten dafür automatisch bis zu 15 % Rabatt. In diesem Beitrag zeigen wir zuerst, wie das funktioniert, und danach die besten Dinge, die Sie in Zürich komplett gratis unternehmen können.

Wie übernachte ich in Zürich am günstigsten?

Zwischen zwei Buchungen bleiben in unseren Apartments immer wieder kurze Lücken von 2 bis 9 Nächten frei. Für uns sind diese Fenster schwer zu vermieten – für Sie sind sie ein Schnäppchen: Wer eine Lücke mit Check-in und Check-out exakt füllt, bekommt den Rabatt automatisch beim Buchen abgezogen. Kein Gutscheincode, kein Verhandeln.

Die Staffel ist einfach: Je kürzer die Lücke, desto höher der Rabatt. Bei 2–3 Nächten sparen Sie 15 %, bei 4–6 Nächten 10 % und bei 7–9 Nächten 5 % auf die Übernachtungen (die Endreinigung bleibt unverändert).

LückenlängeRabatt auf die Übernachtungen
2–3 Nächte15 %
4–6 Nächte10 %
7–9 Nächte5 %

Die aktuellen Lücken der nächsten drei Monate sehen Sie tagesaktuell auf der Last-Minute-Seite – mit Datum, Preis und Rabatt. Weg ist weg: Eine Lücke verschwindet, sobald sie jemand bucht. Für längere oder planbare Aufenthalte lohnt sich ein Blick auf unsere Kurzzeitmiete in Zürich ab CHF 89 pro Nacht.

Wo kann man in Zürich gratis baden?

Badende am Flussbad Oberer Letten in Zürich

Flussbad Oberer Letten in Zürich. Bild: Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Das Schwimmen mitten in der Stadt ist Zürichs schönstes Gratis-Erlebnis – und das ist kein Zufall, sondern ein politischer Entscheid: Ein Stadtratsbeschluss vom 20. September 1940 hält fest, dass die Flussbäder Schanzengraben, Oberer Letten und Unterer Letten unentgeltlich sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

  • Oberer Letten: 400 Meter langer Schwimmkanal in der Limmat, Sonnenterrassen, Beachvolleyball- und Boulefelder – für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer.
  • Unterer Letten: die älteste Flussbadeanstalt der Stadt (1909), mit 100-Meter-Kanal, Nichtschwimmerbecken und Sprungbrett – familienfreundlicher als der Obere Letten.
  • Männerbad Schanzengraben: historisches Kastenbad mitten im Zentrum; abends öffnet es als «Rimini Bar» für alle.
  • Werdinsel und Katzensee: naturnahe, kostenlose Alternativen mit Wiesen, Schatten und Grillstellen.

Die Seebäder direkt am Zürichsee kosten dagegen Eintritt (bis etwa 8 Franken). Eine ausführliche Übersicht der schönsten Badeplätze finden Sie in unserem Beitrag Baden in Zürich.

Und noch ein Alltagstipp, der sich summiert: Die Stadt unterhält rund 1’200 öffentliche Brunnen mit Trinkwasser in bester Qualität. Eine eigene Flasche mitnehmen genügt – abgefülltes Wasser kaufen ist in Zürich schlicht unnötig.

Welche Museen in Zürich sind gratis?

Mehr, als man denkt. Die musealen Sammlungen der Universität Zürich und der ETH sind grundsätzlich komplett kostenlos – Wissenschaftsvermittlung gehört dort zum öffentlichen Auftrag:

  • Zoologisches Museum (UZH): über 1’500 Tierarten, sehr familienfreundlich (Di–So)
  • focusTerra (ETH): Erdwissenschafts-Erlebniszentrum mit Erdbebensimulator (täglich)
  • Naturhistorisches Museum: Naturgeschichte kompakt, donnerstags bis 20 Uhr
  • Völkerkundemuseum, Archäologische Sammlung, Science Pavilion UZH, Moulagenmuseum: Nischen, die man so schnell nicht vergisst

Dazu kommen zwei starke Angebote der grossen Häuser: Im Landesmuseum beim Hauptbahnhof ist die Dauerausstellung «Einfach Zürich» zur Geschichte von Stadt und Kanton gratis (Ticket am Welcome Desk lösen), und das Kunsthaus Zürich öffnet seine Sammlung jeden Mittwoch kostenlos – unter 14 Jahren ist der Eintritt sogar immer frei. Wer mehrere kostenpflichtige Museen plant, fährt mit der Zürich Card oft günstiger: Sie kombiniert freien ÖV mit freiem oder ermässigtem Eintritt in Dutzende Häuser.

Kunst und Architektur zum Nulltarif

Zürich stellt seine Kunst nicht nur in Museen: Die Stadt pflegt rund 1’300 Werke im öffentlichen Raum – Skulpturen, Denkmäler und Murals, rund um die Uhr zugänglich.

Ein echter Geheimtipp ist die Giacometti-Halle im Amtshaus I am Bahnhofquai 3, dem Hauptsitz der Stadtpolizei: Augusto Giacometti verwandelte das Eingangsgewölbe in den 1920er-Jahren in ein leuchtendes Blumen-Fresko, im Volksmund «Blüemlihalle». Der Besuch ist gratis, aber reglementiert – Mittwoch bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, mit amtlichem Ausweis.

Ebenfalls frei zugänglich: das Haus zum Rech am Neumarkt 4 mit dem detaillierten Stadtmodell «Zürich um 1800» (Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr). Und wer Architektur mag, spaziert gratis von Ikone zu Ikone: Prime Tower, Landesmuseums-Erweiterung, Freitag Tower aus Frachtcontainern und Calatravas Bibliothek der Rechtswissenschaft.

Grün und gratis: Sukkulenten, Stadtgärtnerei, Grillstellen

Werdinsel an der Limmat in Zürich-Höngg

Werdinsel in Zürich-Höngg. Bild: Roland zh / Wikimedia Commons, CC BY-SA.

Die Sukkulenten-Sammlung am Mythenquai 88 ist eine der grössten ihrer Art weltweit – über 4’400 Arten, geöffnet an 365 Tagen im Jahr (9 bis 16.30 Uhr), Eintritt frei. Die Stadtgärtnerei in Albisrieden legt mit Palmenhaus und Tropenhaus einen kleinen Dschungel mitten in die Stadt, täglich von 9 bis 17.30 Uhr, ebenfalls gratis.

Statt teurem Restaurant: Zürich ist eine Picknick-Stadt. «Grün Stadt Zürich» betreibt in allen Kreisen offizielle Grillstellen – am Zürichhorn und beim GZ Wollishofen sogar kostenlose Elektrogrills auf Knopfdruck. Schöne Spots sind der Hasenrain in Albisrieden mit Aussicht auf Zürich-West, die Werdinsel an der Limmat oder – fürs kalte Picknick – der Lindenhof mit Panoramablick über die Altstadt.

Gratis Sport und Velos: Wie bleibe ich in Zürich günstig mobil?

  • Züri rollt: An der Velostation Europaplatz beim Hauptbahnhof leihen Sie City-Bikes gratis aus – amtlicher Ausweis und 20 Franken Pfand genügen, Rückgabe am selben Tag. Kindervelos sind ebenfalls kostenlos.
  • Zürifit: Das Sportamt betreibt frei zugängliche Calisthenics-Parks und Outdoor-Gyms, etwa am Hardhof an der Limmat oder als Rooftop-Anlage auf dem Museum für Gestaltung in Zürich-West.
  • Vitaparcours: Die klassischen Waldlaufstrecken mit rund 15 Übungsstationen – am Uetliberg, in Fluntern oder am Entlisberg – sind seit rund 50 Jahren gratis.

Gratis Kultur: Führungen, Konzerte, Open Airs

Die Guides von Free Walk Zurich zeigen die Stadt auf anderthalbstündigen Touren aus lokaler Sicht – bezahlt wird nur, was einem die Tour wert war (Trinkgeld-Prinzip). Besonders für Neuzugezogene lohnt sich die englischsprachige «New in Zurich»-Tour zu Alltagsthemen wie Anmeldung, Steuern und Recycling.

Die Rote Fabrik am See setzt auf solidarische Preise – im Fabriktheater wählen Sie den Eintritt oft selbst. Im Sommer kommen Gratis-Open-Airs dazu: das Stolze Openair auf der Stolzewiese im Juni und das Openair Wollishofen direkt am Seeufer, beide ohne Eintritt. Und die Altstadtkirchen – Grossmünster, Fraumünster, St. Peter – lassen sich kostenlos besichtigen, teilweise sogar montags, wenn viele Museen zu sind.

Fazit: Zürich muss nicht teuer sein

Die Rechnung für ein Sparfuchs-Wochenende sieht so aus: Flussbad gratis, Museum gratis, Velo gratis, Grillplatz gratis, Trinkwasser gratis – und die Übernachtung mit Lücken-Rabatt bis zu 15 % günstiger. Schauen Sie auf unserer Seite Last-Minute-Apartments in Zürich nach, welche Lücken gerade offen sind, oder senden Sie uns Ihre Daten – wir antworten innerhalb von acht Stunden.